Kontinuität einer Unternehmensphilosophie

Die Vogel-Bau Gruppe, die untrennbar mit der Erfolgsgeschichte des Firmengründers, Otto Vogel, verbunden ist, zählt heute zu den größten und renommiertesten Bauunternehmungen in Baden-Württemberg. Was Herr Vogel mit einer beispiellosen Pionierarbeit als Pflaster- und Straßenbauer 1927 in Lahr begann, wurde in den nachfolgenden Jahrzehnten konsequent und stetig weitergeführt.


Das Arbeitsfeld erstreckt sich heute vom Tief- und Straßenbau, Brücken-, Stahlbeton- und Industriebau, der Herstellung von Stadiontribühnen, Sport- und Freizeitanlagen bis hin zum Abbruch und Rückbau von Gebäuden, Brücken und Industriebauten sowie der Altlastensanierung, Altlastenaufbereitung und Altlastenentsorgung.

Anknüpfend an den ausgeprägten Leistungswillen des Firmengründers, und seinen hochentwickelten Sinn für beste handwerkliche Qualität, schließen die nachfolgenden Generationen an diese Charaktereigenschaften an. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Unternehmensgruppe Vogel-Bau in der Führungsebene bis in alle Bereiche des Unternehmens, dem im Jubiläumsjahr 2002 über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angehören, mit Weitsicht ihrer Aufgabe stellt, den Markt beobachtet, analysiert und entsprechend handelt.

Nur so konnte es gelingen, das Lahrer Traditionsunternehmen über die vielen Jahrzehnte hinweg auf Erfolgs- und Expansionskurs zu halten, um für den europäischen Wettbewerb gerüstet zu sein.


Innovative Ideen, Fleiß, Produkt und Servicequalität

Erfolg ist kein Produkt des Zufalls sondern das Ergebnis von Fleiß, Energie und zielgerichteter Arbeit verbunden mit unternehmerischer Weitsicht.

Wie kaum einem anderen Unternehmen in der Region ist es dem Lahrer Traditionsunternehmen gelungen, Firmenbereiche für spezifische Aufgaben im Bau zu gewinnen, deren Kompetenz zu bündeln, um so auf dem Bausektor konkurrenzfähig zu sein.

Mit unermüdlichem Einsatz, bei gleichzeitiger Besinnung auf die Tradition des Unternehmens, setzte Herr Armin Kopf die Strategie des Firmengründers, Herrn Otto Vogel, mit Gespür und einem ausgeprägten Leistungswillen, zusammen mit Frau Doris Kopf, der Tochter des Firmengründers fort. Gemeinsam führten sie das Unternehmen zu dem, was es heute nach über 90 Jahre Firmengeschichte, ist.

Im Jahr 1966 wurden Herr Armin Kopf und Frau Doris Kopf von Herrn Otto Vogel als Mitgeschäftsführer und Prokuristin in die Geschäftsleitung der Otto Vogel, Pflaster- und Straßenbau, berufen. Gemeinsam mit dem Firmengründer arbeiteten sie an der erfolgreichen Weiterentwicklung des Betriebes.

1974 scheidet Herr Otto Vogel aus dem Unternehmen aus und Herr Armin Kopf übernimmt als geschäftsführender Gesellschafter, in Verbindung mit Frau Doris Kopf als Prokuristin, die Führung des Unternehmens. Diesem Team ist das Wachstum und die Stärke der heutigen Unternehmensgruppe Vogel-Bau zu verdanken. Mit Weitsicht, Augenmaß und einem sicheren Gespür für Entwicklungen in die Zukunft, hat Herr Armin Kopf unermüdlich daran gearbeitet, im Wettbewerb dem Markt immer einen Schritt voraus zu sein.

Rückblickend und anerkennend bemerkt Herr Armin Kopf: „Dies alles wäre ohne die Leistungen unserer Mitarbeiter undenkbar gewesen“ und er fügt hinzu: „Dies gilt vom Lehrling bis ins obere Management.“

Der Erfolg in der Mitarbeiterführung zeigt sich auch in einer hohen Beständigkeit der Betriebszugehörigkeit. Der überwiegenden Teil der Mitarbeiter ist schon über Jahrzehnte dabei und auch hierfür spricht Herr Armin Kopf den Mitarbeitern den Dank des Unternehmens aus.

Die Unternehmensgruppe Vogel-Bau ist heute ein renommiertes Unternehmen der Baubranche mit einem Tätigkeitsfeld weit über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus.

Es ist unabdingbares Ziel des Chefs, die Mitarbeiter dahingehend zu motivieren, dass jeder seine Verantwortung für eine qualitativ hochwertige und termingerechte Arbeit erkennt.



Der Tradition verpflichtet, der Zukunft zugewandt

Mit unternehmerischem Geschick und Weitblick knüpften Herr Armin Kopf und Frau Doris Kopf an die Ära des Firmengründers Otto Vogel an. Herr Armin Kopf verstand es als geschäftsführender Gesellschafter, das Unternehmen stets an die neuesten Entwicklungen anzupassen und neue Märkte zu erschließen.

Aus der einstigen Otto Vogel-Straßenbaufirma, gegründet 1927, wurde im Laufe der Jahre die Unternehmensgruppe Vogel-Bau.

Zu ihrem Leistungsprofil gehören heute auf der Rheinschiene von Freiburg bis Karlsruhe Kies-, Sand- und Edelsplittwerke, ein Schotterwerk, Beton-, Asphalt- und Recyclingwerke.

In Kippenheimweiler befindet sich neben den Produktionsbetrieben die Zentralwerkstätte für Baumaschinen und LKW‘s. Ebenfalls ist hier der Standort für einen Großteil des Fuhrparkes.

Der leistungsfähige und umfangreiche Maschinen- und LKW-Park garantiert Unabhängigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Unternehmensgruppe Vogel-Bau für den Auftraggeber.

Viele Millionen Tonnen Kies, Sand, Splitt und Schotter wurden in den über 90 zurückliegenden Jahren gefördert und bewegt. Hunderttausende Kubikmeter Beton produziert und tausende von LKW-Ladungen Asphalt-Mischgut auf unzähligen Straßenkilometern eingebaut.


Firmengründer Otto Vogel

Ein Leben für den Straßenbau
1927 gründete Otto Vogel in Lahr/Schwarzwald eine Straßenbaufirma aus der die heutige Unter­nehmensgruppe Vogel-Bau hervorgegangen ist.


Wie viele Kilometer Straßen Otto Vogel gebaut hat, kann heute nicht mehr aufgezählt werden. Fest steht aber, in den 90 Jahren, die seit der Gründung des Betriebes am 8. November 1927 ins Land gezogen sind, würden sie eine imponierende Gesamtstrecke ergeben. Der Lebensweg des Unternehmers Otto Vogel ist gleichbedeutend mit dem stetigen Voranschreiten auf der „Straße des Erfolges“.


Ausgeprägter Leistungswille und ein hochentwickelter Sinn für die handwerkliche Qualität in seinem Beruf zeichnete den am 5. August 1902 in Hamert/Köln geborenen Pflaster- und Straßenbauer aus.

Am 8. November 1927 gründete der damals 25- jährige Otto Vogel in Lahr/Schwarzwald seinen eigenen Straßenbaubetrieb. Die unternehmerische Initiative und der Mut zum Risiko wurden schon bald mit geschäftlichem Erfolg belohnt. In den ersten Jahren führte die Firma Otto Vogel, Pflaster- und Straßenbau, vor allem gepflasterte Fahrbahnen auf Reichsstraßen aus. Die zunehmende Motorisierung in den 30er Jahren brachte auch der Lahrer Firma einen beträchtlichen Aufschwung.

Auf den Straßenbaustellen, wo bisher Arbeitskolonnen mit Schaufeln, Pickeln und anderen Geräten am Werk waren, bestimmten von da an Maschinen und ihr Bedienungspersonal das Straßenbild. Mit dem wachsenden Verkehrsaufkommen wurden die technischen Anforderungen größer, so dass moderne Straßenbaumaschinen, Mischanlagen und Motorwalzen notwendig wurden. Ebenfalls investiert wurde in den Fuhrpark, der mit dem übrigen Unternehmen wuchs. Im Zuge dieses Aufschwunges folgte im Jahre 1939 der Umzug in die Dinglinger Hauptstraße.

Mit dem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg, galt es zunächst, zerstörte Verkehrswege wieder funktionsfähig zu machen. Anfang der 50er Jahre begann der Ausbau der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zu modernen Verkehrswegen.


Richtungsweisend für den Straßenbau

Mit der Moderne hielt auch eine von Herrn Otto Vogel mit der Firma Shell entwickelte Bauweise für Straßenbeläge ihren Einzug.

Es war die Geburtsstunde für eine in drei Lagen konzipierte Bitumen-Tragschicht aus Kiessand, die in der Asphaltstraßentechnologie bis heute Bestand hat. Die zuvor auf Teststrecken ausprobierten Materialien, die alle Erwartungen übertrafen, erwiesen sich bald als richtungsweisend für den Straßenbau in Deutschland.

Wie beim Ausbau von Bundesstraßen, war die Firma Otto Vogel ebenso am Ausbau von Kreis- und Landesstraßen beteiligt und wirkte beim land- und forstwirtschaftlichen Wegebau mit.

Schon damals legte Herr Otto Vogel mit der Erschließung von Kies- und Schotterwerken den Grundstein für die Rohstoffversorgung seiner Baustellen in der Region.

Otto Vogel entwickelte schon damals im Steinbruch „Rebio“ eine stationäre Makadam-Mischanlage, mit welcher er in der Lage war, eine genaue Dosierung des Bindemittels und der Zuschlagsstoffe für die Herstellung des Schotter– und Mischmakadames zu gewährleisten und dieses Mischgut mit Schwarzdeckenfertigern einzubauen.

Durch diese Schotter- und Mischmakadam-Anlage wurde die bisherige Teermaschine von den Straßenbaustellen verbannt.


Anerkannte Unternehmerpersönlichkeit

Das Bild der Unternehmerpersönlichkeit von Herrn Otto Vogel war gekennzeichnet durch Aufgeschlossenheit und einer sozialen Einstellung gegenüber seinen Mitarbeitern.

Er förderte die berufliche Fortbildung des Nachwuchses, war über ein Jahrzehnt Vorsitzender der Fachabteilung Straßenbau im Verband der Bauindustrie Südbaden in Freiburg und viele Jahre Mitglied der Forschungsgesellschaft für das deutsche Straßenwesen in Köln.

Am 1. Juli 1966 berief Herr Otto Vogel seinen Schwiegersohn, Herrn Bau-Ing. Armin Kopf, als Mitgeschäftsführer in die Geschäftsleitung und betraute ihn mit verantwortungsvollen Aufgaben.

Gemeinsam wurde in den Folgejahren am Erfolgskonzept der Firma Otto Vogel gearbeitet. Der Seniorchef schied im Jahre 1974 als Geschäftsführer und Gesellschafter aus dem Unternehmen aus und Herr Armin Kopf übernahm als geschäftsführender Gesellschafter, gemeinsam mit Frau Doris Kopf als Prokuristin, die Verantwortung für das Unternehmen.

Am 20. Mai 1980 endete sein von unermüdlicher Arbeit geprägtes, erfolgreiches Leben.

Der Unternehmergeist von Otto Vogel lebt fort in dem von ihm begründeten Werk.


Die Firmenleitung - Armin Kopf

Fortsetzung des Erfolgskonzeptes
Armin Kopf setzte das Werk des Firmengründers Otto Vogel erfolgreich fort.

Armin Kopf, geb. am 11.04.1936 in Offenburg, trat 1962 als Bauingenieur in das Straßenbauunternehmen seines Schwiegervaters, Otto Vogel, ein. An der Erfolgsgeschichte von Otto Vogel hatte Armin Kopf maßgeblichen Anteil.

Durch seinen unermüdlichen Einsatz wurde die Vogel-Bau Gruppe zu dem was sie heute ist - eines der größten und renommiertesten Bauunternehmen in Baden-Württemberg.

Herr Armin Kopf setzte seine ganze Arbeits- und Schaffenskraft für das Ansehen, das technische Niveau und den Erfolg der Unternehmensgruppe Vogel-Bau ein, wobei eines der wichtigsten Ziele für ihn waren: Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die qualitäts- und termingerechte Ausführung der Aufträge. Zufriedene Auftraggeber dankten es ihm.

Herr Armin Kopf schied am 30.06.2006 als Geschäftsführer aus der Unternehmensgruppe Vogel-Bau aus, stand aber mit seiner Erfahrung der Gesellschaft lange Jahre weiterhin beratend zur Verfügung.


Die Firmenleitung - Doris Kopf

Durch Frau Doris Kopf ist schon seit Jahrzehnten das Gedankengut ihres Vaters in der Unternehmensgruppe Vogel-Bau fest verbunden.

Frau Doris Kopf, Tochter des Firmengründers Otto Vogel, trat 1953 als kaufmännischer Lehrling in das Unternehmen ihres Vaters ein. Frau Kopf erlernte nicht nur das kaufmännische Handwerk von der Pike auf, sondern wurde von ihrem Vater auch in sämtliche technischen Bereiche des Unternehmens eingeweiht. Sie begleitete ihren Vater auf Messen, Verbandstagungen und zu wichtigen Geschäftsterminen.


Frau Doris Kopf wurden von ihrem Vater wichtige kaufmännische Führungsaufgaben übertragen. 1966 wurde Frau Kopf als Prokuristin und Mitgesellschafterin in die Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe Vogel-Bau berufen. Mit dieser Vollmacht zeichnet und verantwortet sie bis heute die wesentlichen tragenden Entscheidungen in der Unternehmensgruppe Vogel-Bau mit.

Sie schied am 30.06.2004 aus dem operativen Bereich des Unternehmens aus, ist aber weiterhin als Gesellschafterin und Prokuristin an den Unternehmensgeschicken beteiligt.


Die Firmenleitung - Bernd Kopf

Die Zukunft hat begonnen

Heute führt Dipl.-Ing. (FH) Bernd Kopf die Tradition seines Großvaters fort.

Herr Bernd Kopf, in Offenburg am 20.01.1970 geboren, studierte nach seinem Schulabschluss in Karlsruhe Bauingenieurwesen.

Nachdem Herr Bernd Kopf mehrere Praktika in verschiedenen Betrieben der Bauwirtschaft absolviert hatte, trat er 1994 in die Unternehmensgruppe ein und durchlief hier die einzelnen Firmen innerhalb der Gruppe.


Nach Jahren enger Zusammenarbeit mit seinem Vater, Herrn Armin Kopf, und dessen jahrzehntelanger Erfahrung wurde Herr Bernd Kopf frühzeitig in die Geschicke der Geschäftsführung eingearbeitet, so dass er 1998 von seinen Eltern in die Geschäftleitungen der Unternehmensgruppe und 2000 als Mitgeschäftsführer und Mitgesellschafter berufen wurde.

Damit führt Herr Bernd Kopf das Erbe im Sinne seines Großvaters, Herrn Otto Vogel, und seiner Eltern, Herrn Armin Kopf und Frau Doris Kopf, fort.

Auch für ihn sind Engagement, Tradition, Kontinuität und Innovation der Grundstock seiner Arbeit für die Unternehmensgruppe Vogel-Bau.

Seit 2006, nach dem Ausscheiden von Herrn Armin Kopf, ist Herr Bernd Kopf alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Vogel-Bau.