Chronologie von 1927 bis heute

Von der Einzelfirma Otto Vogel zur Unternehmensgruppe

Am 8. November 1927 wurde die Einzelfirma Otto Vogel, Pflaster- und Straßenbau, in der Schützenstraße 55 in Lahr/Schwarzwald gegründet.

1938 Wurde ein Kieswerk auf der Gemarkung Ottenheim am Rhein errichtet und dadurch der Betrieb erstmals wesentlich erweitert.
1939 Erwarb Herr Otto Vogel das Areal der Maschinenfabrik Clemens & Stegen in Lahr-Dinglingen, Hauptstraße 28 und verlegte den bisherigen Betrieb in die dort vorhandenen Gebäude. Diese Entscheidung schaffte wesentliche Voraussetzungen für die weitere Aufwärtsentwicklung des Unternehmens. Später wurden Grundstücke zugekauft und bauliche Erweiterungen vorgenommen. Heute hat in der Dinglinger Hauptstraße 28 die Verwaltungszentrale der Unternehmensgruppe Vogel-Bau ihren Sitz.
1945 Begann die Firma Otto Vogel, Pflaster- und Straßenbau, wie die übrigen Firmen in Deutschland mit dem Wiederaufbau.
1948 Wurde das Kieswerk Ottenheim im Gewann „Rappenköpfle“, westlich der Zufahrtsstraße zum Rhein, neu aufgebaut. Noch heute befindet sich dort der Standort des Werkes Ottenheim. Zur Erweiterung der Produktionseinrichtungen gehört u.a. eine Asphaltmischanlage. Hergestellt werden Kies und Sand in allen Körnungen, Edelsplitt und Asphaltmischgut. Das Werk erhielt Gleisanschluss und eine Schiffsverlade-Einrichtung.

Im Jahre 1952 feierte die Firma Otto Vogel ihr 25-jähriges Firmenjubiläum. In diesem Jahr beschäftigte das Unternehmen 150 Mitarbeiter.

1953 Wurde eine Kiesentnahmestelle auf der Gemarkung Allmannsweier eröffnet. Das Material fand damals u.a. Verwendung als Frostschutzkies für den Straßenbau.
1954 Wurde am Schönberg bei Lahr das Porphyrwerk „Rebio“ in Betrieb genommen. Die Produktion umfasste Schotter aller Körnungen, Splitt und Schüttmaterial für den Straßenbau.
1955 Wurde eine Teer-Mischanlage zur Herstellung von Schotter– und Mischmakadam für den Straßenbau auf dem Schönberg aufgestellt. Sie löste die herkömmliche Teermaschine ab.
1956 Wurde erstmals Kies auf dem offenen Rhein verladen. Der Frachter „Roveredo“ war das erste Schiff, das an der firmeneigenen Verladestelle beladen und abgefertigt wurde. Für die Schiffsverladung wurde vom Werk Ottenheim zum Rhein ein 1,5 Kilometer langer Kanal, der „Vogel-Kanal“, angelegt.
1958 Wurde eine weitere Kiesentnahmestelle auf der Gemarkung Ettenheim eröffnet.
1961 Baute die Firma Otto Vogel ein Kieswerk auf der Gemarkung Langenwinkel nahe der Autobahn. Kiessand und Edelsplitt in allen Körnungen gehörten zum Leistungsbereich des Kieswerkes.
1965 Entstand das Kieswerk in Riegel am Kaiserstuhl. Die Produktionspalette erstreckt sich auf Grubenkies, Frostschutzkies, Kies, Sand und Splitt, in allen Körnungen.
1967 Wurden die Arbeiten für den Bau eines Kieswerkes in Lahr-Kippenheimweiler aufgenommen. Ein Jahr später entstand auf dem Firmengelände ein Asphaltmischwerk. Dort konnten alle Materialien für den bituminösen Straßenbau gemischt werden. Ein Jahr später wurde ein vollautomatisches Betonmischwerk errichtet. Zuschlagsstoffe wie Kies, Sand, Zement, Sand und Wasser können durch Verwiegung genau dosiert werden. Der Beton wird in Transportbetonmischern zu den Baustellen gefahren.
1968 Wurde in Renchen-Maiwald die Straßenbauniederlassung Otto Vogel KG, Renchen, von den Gesellschaftern gegründet. 
1969 Ging in Renchen-Maiwald das Asphaltmischwerk in Betrieb. Dort wird heute noch Asphaltmischgut hergestellt.
1970 Wurde in Nonnenweier eine Kiesentnahmestelle in Betrieb genommen. Das Werk produziert Gruben- und Frostschutzkies. Im gleichen Jahr wurde eine Straßenbau-Zweigniederlassung in Hochdorf bei Freiburg von den Gesellschaftern gegründet.
1971 Entstand im Kieswerk Lahr-Kippenheimweiler eine Baumaschinen- und Kraftfahrzeugwerkstätte mit Spenglerei, Lackiererei und Bremsprüfstand.
Dort befindet sich noch immer das „Herzstück“ des Fahrzeug- und Maschinenparks mit angeschlossenem Bauhof.
1973 Wurde für Schüttkies eine Kiesentnahmestelle in Köndringen eröffnet.
Ebenfalls nahm das Asphaltmischwerk auf dem Gelände des Kieswerkes Riegel seine Arbeit auf.
1973 War die Geburtsstunde des Schwarzwälder Beton-Fertigteile-Werkes (SBL) im Kieswerk Kippenheimweiler. Hier werden Betonfertigteile hergestellt, die bundesweit vertrieben werden.
Noch im gleichen Jahr nahm das Asphaltmischwerk auf dem Gelände des Kieswerkes Riegel seine Arbeit auf.
1974 Erwarb die Firma Otto Vogel die Beteiligung an der Firma Moräne, Kieswerk Schuttern. Das Werk verfügt über einen Gleisanschluss an die Deutsche Bahn.
1974 Wurde die 1970 gegründete Zweigniederlassung in Hochdorf nach Bötzingen an den Kaiserstuhl verlegt.

Am 21. August 1974 schied Herr Otto Vogel im Alter von 72 Jahren als persönlich haftender Gesellschafter und als Geschäftsführer aus dem Unternehmen aus.

1976 Errichteten die Gesellschafter der Gesellschaften Hermann Peter KG, Otto Vogel KG und Deutag-Mischwerk GmbH & Co. OHG in Breisach/Niederrimsingen im Kieswerk Hermann Peter KG ein Asphaltmischwerk und nahmen es in Betrieb.
1976 Wurde die Firma Hermann Meurer GmbH & Co. KG, Bauunternehmen in der Gärtnerstraße in Lahr, von Vogel-Bau übernommen. Die Firma deckte den konstruktiven Ingenieurbau ab.
Auf der Gemarkung Kenzingen, im Gewann „Haide“, wurde im gleichen Jahr ein weiteres Kieswerk eröffnet.
1977 Auf dem Gelände des Kieswerkes Riegel am Kaiserstuhl wurde eine Transportbetonanlage mit einer Leistung von 30 m³/h aufgebaut. Zum Produktionsprogramm gehören alle gebräuchlichen Betonsorten. Am 1. Juni nahm das neue Werk seinen Betrieb auf.
1977 Am 15. Juli wurde zwischen folgenden Firmen ein Beteiligungsvertrag geschlossen:
  • Deutag-Mischwerk GmbH & Co. KG, Köln
  • Deutsche Asphalt GmbH, Frankfurt
  • Iffezheimer Kies- und Edelsplittwerk Max Kern KG, Iffezheim
  • Otto Vogel KG, Straßenbau, Lahr

Gegenstand des Vertrages: Die Errichtung eines Asphalt-Mischwerkes auf dem Gelände des Rheinhafens Karlsruhe, Nordbeckenstraße 4. Nennleistung der Anlage: 150 t/h.

Am 3. Oktober nahm das neue Mischwerk die Produktion auf: Sämtliche Materialien für den bituminösen Straßenbau, Gussasphalt, Sonderanfertigungen für Wasserbauten, Sondermischungen für forst- und landwirtschaftlichen Straßenbau und Sportplatzanlagen konnten nach festgelegten Rezepturen mit Eignungsprüfungen geliefert werden.

1980 Am 1. Juli 1980 wurde die heutige Vogel-Bau GmbH gegründet. Hier werden die Aktivitäten für den Tief-, Erd- und Straßenbau sowie der Produktionsanlagen u.v.m. gebündelt.
1982 Wurde das Kieswerk Söllingen übernommen. Es produzierte Schüttkies für den Straßenbau. Zwischenzeitlich wurde es rekultiviert und wird als Natur- und Erholungspark von der Gemeinde Söllingen genutzt.
1984 Erwarben die Gesellschafter Armin und Doris Kopf die Straßenbaufirma Erwin Köhler in Karlsruhe, um auch im nordbadischen Raum und besonders in der Stadt Karlsruhe als Straßenbauunternehmen vertreten zu sein.
1990 Wurde auf dem ehemaligen Kieswerksgelände Langenwinkel ein Recyclingwerk für Bauschuttaufbereitung errichtet.
1991 Gründeten die Gesellschafter das Tochterunternehmen Vogel-Bau Schüttgut-Recycling GmbH (VBR), das sich auf die Wiederaufbereitung und Entsorgung von belasteten Böden und auf den gesamten Bereich der Umwelttechnik spezialisiert.
Im gleichen Jahr wurde die Bauschutt-Recyclinganlage in Maiwald/Achern mit den Gesellschafterfirmen Ossola und Huber gegründet.
1991 Im Kieswerk Riegel nahm ein weiteres Bauschutt-Recyclingwerk seinen Betrieb auf.
1991 Wurde in Ottenheim ein neues Kies- und Edelsplittwerk mit Schiffsverladeanlage seiner Bestimmung übergeben. Auf dem Firmengelände präsentiert sich seither eine nach den modernsten Gesichtspunkten konzipierte Kiesaufbereitungsanlage.
Ein Jahr zuvor wurde im Kieswerk Ottenheim eine große Schlosserei gebaut, die für sämtliche Werke innerhalb der Firmengruppe zuständig ist.
1992 Wurde die erste mobile Bodenwaschanlage in Betrieb genommen. Damit gelang der Vogel-Bau Schüttgut-Recycling GmbH der Einstieg in die Umwelttechnik. Im Hochdruckwaschverfahren wurden kontaminierte Betonmaterialien für die Deutsche Bahn gereinigt.
1994 Wurde die Firma Walther Keune, Freiburg, als spezialisiertes Abbruch- und Erdbauunternehmen in die Unternehmensgruppe Vogel-Bau eingegliedert. Hierbei konnten gleichzeitig Anteile an der FEBA Freiburger Erdaushub- und Bauschuttaufbereitungs GmbH erworben werden.
1994 Wurde das Porphyrwerk Reichenbach der Familie Friedrich in die Unternehmensgruppe Vogel-Bau integriert.
1996 Errichtete die VBR im Kehler Hafen ein stationäres Bodenwaschzentrum. Hier werden belastete Böden gereinigt und dem wirtschaftlichen Kreislauf wieder zugeführt.
1997 Richtete die VBR auf dem Lahrer Flugplatzgelände eine Annahmestelle für teerstämmigen Straßenaufbruch ein, welcher anschließend für den Straßenbau im Sondermischverfahren wieder aufbereitet wird.
1998 Erwarb die Unternehmensgruppe Vogel-Bau das Kieswerk Ohnemus in Rust und nahm den Betrieb wieder auf.
1998 Wurde in Frankreich das Unternehmen VB-Recyclage Environnement (VBRE) Strasbourg gegründet, um auch in Frankreich langfristig die Aktivitäten der VBR Deutschland zu gewährleisten.
1998 Erwarb die Unternehmensgruppe Vogel-Bau das Erdbau- und Abbruchunternehmen Zlöbl in Eislingen bei Stuttgart, um als Vogel-Bau Eislingen (VBE) im Raum Stuttgart das Arbeitsfeld und den Aktionsradius zu vergrößern.
2000 Wurde von der Firma Watter, Lahr, die Restauskiesung des Kieswerkes Ettenheim übernommen.
2000 Im gleichen Jahr richtete die VB-Schüttgut-Recycling einen Containerdienst für Baureststoffe und andere Abfälle ein.
2003 Entschlossen sich die Gesellschafter die Vogel-Bau Holding zu gründen und hierdurch die Unternehmensgruppe Vogel-Bau in eine zukunftsfähige Firmenstruktur zu versetzen.
2005 Begann man mit der Erweiterung der Produktionsflächen der SBL und gestaltete den Lagerplatz neu um in Zukunft noch rationeller und effizienter arbeiten zu können.
2006 Wurde am 01.04.2006 der Grundstein der Baupartnergruppe in Rumänien, Ploiesti, gelegt. Die Gesellschaft begann ihre Tätigkeiten im Roh- und Schlüsselfertigbau.
2006 Bezog die Firma Köhler-Bau ihr neues Verwaltungsgebäude mit angeschlossenem Recyclinghof und Werkstatt im Rheinhafen Karlsruhe.
2006 Am 30.06.2006 schied Herr Armin Kopf nach über 40-jähriger Tätigkeit in der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Vogel-Bau als Geschäftsführer aus.
2006 Am 06.07.2006 wurde die Firma Bautechnik in Rumänien gegründet, die sich mit dem Maschinenverleih beschäftigt.
2006 Am 01.08.2006 wurde innerhalb der SBL die Schlüsselfertigabteilung gegründet, mit welcher seither große Logistikzentren und viele andere Wirtschaftsbauten errichtet wurden.
2006 Am 21.11.2006 wurde die Firma Bauelemente in Rumänien gegründet, womit der Grundstein für ein technisch modernes Fertigteilwerk mit großen Kapazitäten gelegt wurde.
2007 Mit der Gründung der Baustrada, die heute im rumänischen Infrastrukturbereich tätig ist, wurde am 22.05.2007 ein weiterer Grundstein der Baupartnergruppe gelegt
2008 Am 19.02.2008 erwarb die Otto Vogel GmbH & Co. KG eine Beteiligung am Matschelsee bei Kürzell.
2008 Im März zog die Außenstelle Vogel-Bau von Gamshurst nach Karlsruhe in das Verwaltungsgebäude der Köhler-Bau.
2008 Wurde im Frühjahr die Verwaltung der SBL erweitert um den zukünftigen Anforderungen der Schlüsselfertigabteilung gerecht zu werden und um Platz für weiteren Expansionsbedarf zu haben.
2008 Am 01.07.2008 wurde das Betonfertigteilewerk in Linkenheim erworben und die Firma BWL gegründet, wodurch sich neue Chancen, auf Grund der Transportnähe zu den Ballungszentren Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt und nach Frankreich ergeben.
2009 Im März 2009 ging der neue Betonturm mit angeschlossener Kübelbahnanlage bei der SBL in Betrieb um hier den zukünftigen Anforderungen an Preis und Qualität gerecht zu werden.
2012 Übernahme des gesamten Geschäftsbetriebes und aller Sparten der Sebastian Wochner GmbH mit Hauptsitz in Dormettingen. Neugründung der FBW Fertigbau Wochner GmbH & Co. KG.